Karateschule

Wir sind...

Ein Team

 

 

motiviert

 

 

respektvoll

 


Was wir anbieten

Die Ken Shi Kai Karateschule  Schwamendingen bietet das traditionelle  Karate Do Goju–Ryu an.

 

·        Unsere Kurse können ab 5 Jahren bis ins hohe Alter besucht werden. Wir legen Wert auf eine freundliche, familiäre Atmosphäre.

 

·        Wir sind Mitglied der Swiss Karate Federation (SKF), der Swiss Karate Union (SKU) der Swiss Syoukenkai Goju-Ryu Karate-Do (SSGK) und des Zürcher Karate Verbandes (ZKKV).

 

·        Zum Ausbildungsprogramm gehören neben den effektiven Verteidigungstechniken auch eine ganze Reihe von anderen Bereichen, wie die Förderung der Reaktion und Konzentrationsfähigkeit, aber auch Kraftentfaltung, Koordination und Körperkontrolle, respektvoller Umgang mit anderen Menschen, Schulung des Atems, Aktivierung der Lebensenergie (Chi), Kontrolle des Energieflusses, Neustrukturierung des Körpers und Selbstbewusstseins.

Leitung

Geführt wird die Schule von Sensei Hakki Güldür 6.Dan und dessen kompetentem Kader. Hakki Güldür ist Inhaber des SKF Trainerdiploms sowie von der Sportschule Magglingen anerkannter J&S Experte und Coach für Jugend und Sport im Fachbereich Karate. Während vielen Jahren war Hakki Güldür zusätzlich in verschiedenen Ämtern und Funktionen tätig. Präsident des SGRKR & SGR, Vorstandsmitglied des SKU, Mitglied der Nationalen Schiedsrichter Kommission der SKU und der Technischen Kommission des Zürcher Karate Verbandes sowie Verantwortlicher Schiedsrichter der Region 2 + 3 (Deutsche Schweiz) für die Sektion SKU. Nach dem Tod von Claude Sittinger am 25. Januar 2008 ehemaliger und langjähriger SKU Präsident und Karatepionier, wurde Hakki Güldür als Präsident des Swiss Karate Union gewählt. Heute ist Sensei Hakki auch in verschiedene Kommissionen der Swiss Karate Union und Swiss Karate Federation vertreten. 

Von Karate do bis zu Wettkampf-Karate

Was ist Karate? Das ist auch eine Frage der Perspektive. Klar ist jedenfalls, dass man zwischen der traditionellen Kampfkunst Karate und dem Sport-Karate unterscheiden muss.

 

Im traditionellen Karate gilt es, nicht anzugreifen. Es gibt wenige Ausnahmen aus alten Überlieferungen, die einen Angriff gutheissen. Die Ehre und Tradition wird im Karate und aus der alten japanischen Kultur heraus gross geschrieben. Deshalb kann ein Angriff zur Wiederherstellung der Gerechtigkeit oder zum Schutz der Familie gutgeheissen werden. Aber bestimmt ist in der traditionellen Form des Karate nicht vorgesehen, einen Kampf um des Sieges Willen zu beginnen.

Im Karate do steht nicht der Sieg im Vordergrund. Das Training gilt nicht in erster Linie dem Kräftemessen mit anderen Kampfsportlern, sondern eher der inneren Einstellung zum Kampf.

Karate bedeutet übersetzt „die leere Hand“. Oft hängt man an Karate auch das Wort „Do“ – der Weg.  Karate Do - Der Weg der leeren Hand - ist aus der Geschichte der Kampfkunst Karate begründet, denn den Karatekas war damals das Benutzen von Waffen strikt verboten.

Die Ziele eines Karatekas sind die Entwicklung und Entfaltung seiner eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung, Konzentration und innere Ruhe. Er will sich ständig verbessern –  geistig und auch körperlich. Damit ist der Weg das eigentliche Ziel der Kampfkunst.

 

Mit der inneren Einstellung, der geistigen Entwicklung und dem körperlichen Übungen erreicht der Karateka eine Haltung tiefer innerer Kraft. Er ist sich seiner Fähigkeiten bewusst, dass die erste eingesetzte Technik tödlich enden kann oder muss. Deswegen eignet sich das traditionelle Karate kaum zum Wettkampf, denn das ganze Training ist auf die geistige Kraft, Anspannung und Technik ausgelegt, einen Gegner mit einem Schlag töten zu können. Seine innere Einstellung zum Kampf und seine Charakterbildung im Laufe der Kampfkunstlehre wird den Karateka allerdings von leichtfertiger Anwendung abhalten.

Die Geschichte des Wettkampf-Karate begann in Japan in der ersten Hälfte des 20. Jhdts. Dazu wurden die Techniken und Übungsformen zuerst standardisiert und dann unter den Bezeichnungen „Kata“ und „Kumite“ als Wettkampfdisziplinen eingeführt.

Gerade junge Kampfsportler wollen sich messen, suchen die Herausforderung und die Bestätigung. Wer ist schneller, besser, stärker! Doch genau das bietet die traditionelle Lehre nicht und viele junge Schüler verlieren die Motivation zum Training. Hier bietet das Sportkarate mit  Wettkämpfen die Möglichkeiten, sich national und international zu beweisen. Karate wird damit zum Breitensport und zieht wiederum mehr Menschen in die Dojos.  Das ist für den Erhalt des Karate bestimmt ein wichtiger Faktor.

 

Konflikt oder Ergänzung?

Eine Verbindung des traditionellen Karate und des sportlichen Wettkampfs ist uns wichtig. Wir sehen darin nicht einen Widerspruch, sondern eine Ergänzung. Das Karate do ist der Weg,  ein lebenslanger Weg. Ein Lernprozess der nie endet. Der Wettkampf kann deshalb gut in diesen Weg integriert werden. Dieses Training ist auf Höchstleistung im Wettkampf ausgerichtet und beansprucht den Körper des Athleten auf das Äusserste. Etwa ab dem Alter von 30 Jahren, muss man kürzer treten. Karate muss zu diesem Zeitpunkt aber nicht aufhören. Der Weg geht im traditionellen Karate weiter. Wichtig ist uns die richtige Betreuung. In erster Linie unterrichten wir nach dem Grundsatz des Karate do. Wir versuchen die Basis bei den Kindern und Jugendlichen damit zu legen. Daneben fördern wir jeden Schüler seinem Können und seinen Interessen entsprechend. Dabei nehmen wir alle gleich ernst. Wir begleiten die Schüler auf ihrem individuellen Weg und versuchen damit, Werte und Tradition des Karate mit den sportlichen Wettkampfdisziplinen zu verbinden.

 


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